Schmuckhalter

Vielleicht kennt ihr das Problem, dass ich fast ständig habe: Irgendwann findet ihr in irgendeinem Laden ein hübsches Schuckstück, dass entweder zu einem eurer Outfits passen würde oder was gut zu einem zukünftigen Outfit aussehen könnte. Zuhause angekommen merkt man dann aber, dass man schon eigentlich garnicht mehr weiß, wohin mit dem ganzen Schmuck. Die meisten Lösungen dafür gefallen mir persönlich garnicht, vielleicht geht es euch da genauso. Alsohabe ich hier und da ein bisschen gesucht und bin fündig geworden.

Solche Hände haben mir schon immer gut als Schmuckständer gefallen – allerdings waren diese auch immer unsagbar teuer und unter 15-20 € nie zu bekommen. Jedoch bietet der Online-Shop von Schneider diese recht günstig an. Um zu den Händen zu kommen, klickt einfach auf die Hände. Auch die Versandkosten von ca. 7€ sind zugerechnet immernoch günstiger, als im Einzelhandel.



Und so sag ich dir: Ich sag dir nichts!

Die Proben-Frage

Frei. Urlaub. Wochenende. Shoppen? Aber sicher! Es wird geshoppt, geschaut, gebummelt – in der Drogerie, der Parfümerie, ja manchmal trifft es auch im Kaufhaus oder Kleidungsausstatter zu – und schließlich, aber nicht letzen Endes kommt an der Kasse die alles entscheidende Frage: “Darf ich Ihnen noch ein paar Proben mitgeben?” Freude pur? Man kann es ja gebrauchen? Aber ist das wirklich sooo einfach? Ein Trugschluss…

Es wird Leute geben, die meine Ansichten zu dem Thema schon kennen; andere wiederum nicht. Aber ist es nicht mal interessant, den zwischenmenschlichen Aspekt des Ganzen zu beleuchten? Schließlich ist die Welt – wie wir wissen- kein Ort an dem kleine Kirschflocken aus dem Stadtbrunnen regnen (nun gut, eine vergleichbare Substanz mag da manchmal rauskommen, aber das gehört jetzt nicht hierher) Wozu also diese unglaubliche Höflichkeitsfloskel? Nun, man mag sich wirklich drüber freuen, was man so bekommt, weil es meist das Richtige ist. Doch man ist mit Sicherheit nicht die erste Person die in dieser Situation „Das kann ich wirklich gut gebrauchen!“ gedacht hat. Stattdessen könnte einem die freundliche Kassiererin auch einfach mal in die Bauchkuhle boxen,… oder einem Terpentin ins Gesicht schütten. Hätte irgendwie das gleiche Ergebnis: Eine indirekte, nonverbale, Beleidigung.

Wirklich ein nette Geste?

Denn sehen wir es mal so: Wenn man eine Aufbaukur für strapaziertes Haar oder eine Anti-Aging Tube mit in die Tüte bekommt – wie war die Kassiererin darauf gekommen? Und der Satz „Darf ich Ihnen noch etwas mitgeben?“ hat nun wirklich dieselbe Bedeutung wie „Sie haben wirklich kaputte Haare / ein faltiges Gesicht – ich frag mich, wie sie noch ohne Schamesröte aus dem Haus gehen können – ich habe da etwas für Sie!“

Und dieses Muster lässt sich auf alle möglichen Situationen übertragen. Geschenke haben doch immer eine Aussage – und – seien wir mal froh, dass die meisten Parfümerien und Drogerien keine Intimwaschlotion vertreten. Das Gesicht einer Kundin, wenn sie eine Probe davon erhält: Das würde mich wirklich mal interessieren.

Dabei gibt es in der Regel drei Formen der nonverbalen Kommunikation: die Bewusste, die Unterbewusste und die Teilbewusste. Alle dienen dazu, entweder einen Schritt in der Fortpflanzung zu tragen (wie beispielsweise Optik, Geruch) auf die Stimmung und Persönlichkeit (Mimik, Gestik)

Direkt oder indirekt?

Vielleicht könnte damit aber auch der Versuch gestartet worden sein, mit dem man der Person ausdrücken wollte, dass sie etwas gegen dieses oder jenes unternehmen sollte, damit diese Person deswegen nicht einmal am Pranger steht, ohne diese darauf direkt anzusprechen.

Denn wie wir wissen: Menschen wünschen sich immer eine direkte Ausdrucksweise (was auch beispielsweise den Partner, also die Beziehung betrifft) können aber meist nie wirklich damit umgehen, weil die derartige Erfahrungen noch nicht gemacht haben. Aber darauf gehe ich dann wohl später ein.

Was denkt ihr? Beleidigung? Nette Geste oder habt ihr das selbst schon erlebt?



Fusskettchen

Wieder da?

Fusskettchen kommen dieses Jahr wohl wieder. Nach einem Eintrag auf Papow, bevor es offline ging, habe ich gemerkt, wie positiv die Resonanz auf Fusskettchen ist und seitdem habe ich bestimmt über 50 Leute mit Fusskettchen einfach so im Alltag gesehen. Es gibt sie in denunterschiedlichsten Formen und Farben.

Fusskettchen

Und wie getragen?

Viele sind der gleichen Meinung, dass Fusskettchen et knöchelhoch und sehr schlicht am besten aussehen. Auf dem Bild oben ist beispielsweise das Modell von Tschibo abgebildet, dass durch schlichte kleine Schmucksteine glänzt. Getragen sieht es sehr schön zu Ballerinas aus, aber auch in High Heels kreiert man damit einen schönen Eyecatcher.

Und die Männer?

Man mag es kaum glauben, aber es gab sehr viele Suchanfragen auf Papow, in denen Männer Fusskettchen suchen. Für Männer empfiehlen sich zwei spartanische Varianten: Zum einen, sich ein Fusskettchen beim Juwelier zurecht machen zu lassen, oder andernfalls eine sehr dünne Metallkette (im Baumarkt erhältlich) zum Fusskettchen umzufunktionieren. Allerdings sollten Männer auf Schmucksteine und weitere Verzierungen verzichten.

Eure Meinung zu dem Thema?



Aber nur, wenn es dir nichts ausmacht…

Wie es anfing…

In der Linguistik gibt es immer mal wieder merkwürdige Entwicklungen. 2002 fingen plötzlich alle an, alles als ‘krass’ und ‘fett’ zu bezeichnen und alle waren sich sicher, dass ihre Meinung die richtige sei. Sieben Jahre später jedoch wendet sich das Blatt und irgendwie ist es zum Trend geworden, extrem unsicher zu sein. So fragt mich beispielsweise jeder latente Fußgänger, der mich auf der Straße anspricht, damit ich eine Signatur, für 24 Monate Zeitschriften für knappe 15€ im Monat erhalte, abgebe, allerdings mit den Nebensätzen: “Wenn es dir nichts ausmacht”, “Wenn du kurz Zeit hättest”, “Ich weiß ja nicht, aber…”

Ich-bin-aber-nur-nicht-eingebildet *schmunzel*

Am Anfang schien es mir noch neo-modern-höflich, sich die gesamte Konversationszeit in Frage zu stellen, aber ein gewisses Maß an “Nein, es macht mir nichts aus” sollte man schon verstehen. Wieso kommt es immerzu solch merkwürdigen Entwicklungen? Irgendjemand muss doch damit mal angefangen haben? Oder liegt es am unglaublichen “Ich-bin-nicht-so-eingebildet-blabla-Denken”?

Sei doch nicht soooo schüchtern…

Ich denke es sei hierbei an der Zeit, gegebenenfalls die genannten Leute zurrecht zu weisen. Beispielsweise war ich neulich mit ein paar Freunden einkaufen, die noch Sachen aus einer ca. 2km entfernten Boutique haben wollten und fragten mich geschätzte alle 20m, ob es denn okay sei, diesen Weg zu gehen. Das das nach dem ersten Mal “Ja” schon nicht klar wurde, bleibt mir wahrscheinlich noch jahrelang ein Rätsel. Was macht also der moderne Mensch von heute? Einen einfachen Satz aussprechen, der jegliche Fragen für die Zukunft klärt.

Wenn mir etwas, etwas ausmacht, werde ich Bescheid sagen, anderenfalls, sind die Sachen, die wir machen okay.

Und leider verstehe ich diese Thematik auch selbst noch nicht ganz. Wie ist eure Meinung zu dem Thema? Eher forsch oder “unsicher” die eigene Meinung vertreten? Kennt ihr auch Extrembeispiele oder ist das bei euch eher nicht so vertreten?



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