Und ich sag dir: Ich sag dir nichts!
Frei. Urlaub. Wochenende. Shoppen? Aber sicher! Es wird geshoppt, geschaut, gebummelt – in der Drogerie, der Parfümerie, ja manchmal trifft es auch im Kaufhaus oder Kleidungsausstatter zu – und schließlich, aber nicht letzen Endes kommt an der Kasse die alles entscheidende Frage: “Darf ich Ihnen noch ein paar Proben mitgeben?” Freude pur? Man kann es ja gebrauchen? Aber ist das wirklich sooo einfach? Ein Trugschluss…
Es wird Leute geben, die meine Ansichten zu dem Thema schon kennen; andere wiederum nicht. Aber ist es nicht mal interessant, den zwischenmenschlichen Aspekt des Ganzen zu beleuchten? Schließlich ist die Welt – wie wir wissen- kein Ort an dem kleine Kirschflocken aus dem Stadtbrunnen regnen (nun gut, eine vergleichbare Substanz mag da manchmal rauskommen, aber das gehört jetzt nicht hierher) Wozu also diese unglaubliche Höflichkeitsfloskel? Nun, man mag sich wirklich drüber freuen, was man so bekommt, weil es meist das Richtige ist. Doch man ist mit Sicherheit nicht die erste Person die in dieser Situation „Das kann ich wirklich gut gebrauchen!“ gedacht hat. Stattdessen könnte einem die freundliche Kassiererin auch einfach mal in die Bauchkuhle boxen,… oder einem Terpentin ins Gesicht schütten. Hätte irgendwie das gleiche Ergebnis: Eine indirekte, nonverbale, Beleidigung.
Denn sehen wir es mal so: Wenn man eine Aufbaukur für strapaziertes Haar oder eine Anti-Aging Tube mit in die Tüte bekommt – wie war die Kassiererin darauf gekommen? Und der Satz „Darf ich Ihnen noch etwas mitgeben?“ hat nun wirklich dieselbe Bedeutung wie „Sie haben wirklich kaputte Haare / ein faltiges Gesicht – ich frag mich, wie sie noch ohne Schamesröte aus dem Haus gehen können – ich habe da etwas für Sie!“
Und dieses Muster lässt sich auf alle möglichen Situationen übertragen. Geschenke haben doch immer eine Aussage – und – seien wir mal froh, dass die meisten Parfümerien und Drogerien keine Intimwaschlotion vertreten. Das Gesicht einer Kundin, wenn sie eine Probe davon erhält: Das würde mich wirklich mal interessieren.
Dabei gibt es in der Regel drei Formen der nonverbalen Kommunikation: die Bewusste, die Unterbewusste und die Teilbewusste. Alle dienen dazu, entweder einen Schritt in der Fortpflanzung zu tragen (wie beispielsweise Optik, Geruch) auf die Stimmung und Persönlichkeit (Mimik, Gestik)
Vielleicht könnte damit aber auch der Versuch gestartet worden sein, mit dem man der Person ausdrücken wollte, dass sie etwas gegen dieses oder jenes unternehmen sollte, damit diese Person deswegen nicht einmal am Pranger steht, ohne diese darauf direkt anzusprechen.
Denn wie wir wissen: Menschen wünschen sich immer eine direkte Ausdrucksweise (was auch beispielsweise den Partner, also die Beziehung betrifft) können aber meist nie wirklich damit umgehen, weil die derartige Erfahrungen noch nicht gemacht haben. Aber darauf gehe ich dann wohl später ein.
Was denkt ihr? Beleidigung? Nette Geste oder habt ihr das selbst schon erlebt?
New Tech, Old School Tech, Back to GBA

IPhone, Nintendo DS, PSP – wir leben in einer Welt des technologischen Fortschritts und der Kurzlebigkeit. Es ist irgendwie erschreckend, wenn man darüber nachdenkt: Man steuert sein Handy mit den Fingern, weist Pokémon durch Pusten den Weg durch die Welt und durch schütteln fährt das Auto im Videospiel in die richtige Richtung.
Ich muss zugeben, dass all das Neue natürlich seine Raffinessen bereithält, aber auch seine Nachteile. Natürlich ist es einfacher, ganz schnell per Bildschirm eine Rufnummer zu wählen oder durch Ordner zu blättern oder Bilder durchzusuchen, aber wenn man eine SMS liest und dabei den Bildschirm berührt ist die SMS weg – spätestens dort gehen die menschlichen Nerven an ihre Grenzen – und wenn nicht alle, dann zumindest die meinen.
Auch der Nintendo DS hat so seine Vorteile, aber ich merke bei mir selbst, wie ich wahrscheinlich alt werde. Irgendwie reizen mich die technologischen Fortschritte des neuen Handhelden so überhaupt nicht mehr, woran das genau liegt, kann ich nicht in Worte fassen, aber ich vermute, dass es an der Größe liegt und daran, dass man meist einen Stift braucht, um den Handhelden zu bedienen – für mich äußert unpraktisch.
Wenn man sich daran erinnert, wie man früher ganz einfach etwas in der Hand hatte, ohne große andere Aktionen mit den Händen ausführen zu müssen, ist es einfach zu dem Ergebnis zu bekommen, dass die Technologie vor ein paar Jahren noch „einfacher“ gestrickt war. Aber sind es die neuen Innovationen wirklich wert? Nehmen wir die PSP, welche, soweit ich weiß, ohne einen solchen Touchscreen auskommt. Selbst diese macht einen riesigen Umsatz, auch wenn ihre Funktionen auf die, eines „ursprünglichen“ Handhelden beschränkt sind, wenn wir hier mal nicht auf die Grafik und das Design eingehen.
Ich persönlich habe mich dazu entschlossen, wieder back to Old School zu gehen. Ich habe meinen alten, mit Swarowski Steinen verzierten Game Boy Advance wiedergefunden und ihn in den Nutzungszustand zurückversetzt und siehe da – das alte Spielgefühl scheint wieder da. Unumgänglich um neues spielen zu können: Neue Handhelden, jedoch bin ich nach wie vor der Meinung, dass ich die gesamten Funktionen der neuen weniger brauche, als es ,mir verständlich gemacht wird.
Ich sehe mich weniger damit überfordert, als dass ich die Funktionen einfach nur für unterwegs (wofür der Handheld ja ursprünglich gedacht war) umständlich, wenn nicht, überflüssig finde und mich, beispielsweise in einem Zug, nicht damit beschäftigen möchte, das Gleichgewicht des Handhelden zu balancieren, während ich gleichzeitig versuche, mein Bahnticket aus meiner irrsinnig großen Handtasche zu kramen.
Auch wenn man davon ausgehen muss, dass die neue Software unumstritten gut für die neuen Geräte sind, wie lassen sich die Geräte selbst bewerten? Wie denkt ihr über neue Funktionen wie Touchscreen und Stimmenerkennung? Habt ihr selbst die neuen Sachen und wenn ja, weshalb haben sie euch überzeugt?
Ich kann das doch alles “garnicht”!
Wir befinden uns in der Schule. Eigentlich ein Ort der Brüderlichkeit (Fratternité) und des Zusammenhalts. Nun gut, was sich für Misfits und People with Ambition schon seit Beginn der ersten Unterrichtsstunde schon erledigt hat, findet spätestens einige Tage vor Arbeiten und Klausuren ein Ende. Denn genau dann, ja, genau dann geht es wieder los: Das große Mitleid und Aufmerksamkeitsfischen.
Das, was Patrick Starfish und Spongebob Schwammkopf mit einem Kescher und einem Haufen Quallen betreiben, machen Mitschüler eben mit den Worten “Ich kann das alles nicht.” “Ich schreibe bestimmt ‘ne 6!”, die sie wie einen Kescher benutzen, um die Quallen in Form der Besänftigungen wie z.B. “Doch, du schaffst das, ich glaube an dich!” oder “Klar, das ist doch gar nicht schwer! Du kannst das doch!” einzufangen.
Und irgendwie habe ich jetzt erst erfahren, dass so was eigentlich allen schon seit der Grundschule gewaltig auf den Keks geht. Wieso? Weil es meist die Personen sind, die gute bis sehr gute Zensuren schreiben, die am meisten “fischen”.
Mag sein, dass man die außergewöhnlichen Leistungen der guten Schüler meist nicht richtig würdigt und sie außer Acht lässt und diese eben nur auch ihr Lob erhalten wollen, aber ein aufgesetztes und hochaffektiertes “Ohhh, das hätte ich ja nie erwartet – wieder eine 1+!”
Wieso machen sie das? Erstens wirkt das höchst arrogant und eingebildet und zweitens gibt man dadurch anderen Schülern das Gefühl, unzulänglich zu sein. Wie ich schon vor Jahrhunderten twitterte: “Die eigene Stärke wächst daran, bei anderen nicht die Schwächen zu suchen”.
Fassen wir noch mal zusammen: Eigentlich hassen es alle, aber alle machen es – Willkommen in einem weiteren Irrkreis der menschlichen Moral- und Ethikkonstellation. Und im Bezug auf die aktuelle Werbung von Sat.1 zur Bundesliga: Fratternité? Äh äh äh,…!
Wie denkt ihr über dieses Thema? Bestimmt kennt ihr es, findet ihr euch in meiner Beschreibung wieder, oder seid ihr genervt von alle dem?
Das ewige “Warum” ?
Wir Menschen sind schon beneidenswerte Kreaturen. Wir haben Autos, Radio, MP3-Player, die Möglichkeit uns durch Elektroschocks SixPacks anzutrainieren (wenn man der Werbung glaubt) und was machen wir? – Fragen uns: “Warum…?”
Ob wir uns nun fragen: Warum bin ich mit dem Kerl gleich ins Bett gestiegen? Warum habe ich den Kerl geküsst, obwohl ich weiß, dass uns alle sehen können? Warum bin ich davon ausgegangen, dass der Kerl mich interessant findet? Und was mich betrifft: Warum entwirft Christian Louboutin keine Schuhe in Größe 42? Wir stellen uns die ganze Zeit fragen, deren Handlungslauf wir nicht beeinflussen können und die uns davon abhalten, eine Sache positiv zu sehen – oder, noch anstrengender (und das nicht nur für Gehirnzellen, sondern auch noch für Füße, Augen und womöglich für die Telefonrechnung) Alternativen zu finden.
Wieso also stellen wir uns immer Fragen, die uns nicht weiterbringen, sondern die uns in einer kleinen Spieluhr mit der Melodie namens “Selbstmitleid” festhalten. Selbstmitleid scheint zwar gut, aber tausende von irgendwelchen kleinwichtigen Magazinen und psychologiestudierten Experten wollen uns dazu bringen, das Ganze anders zu sehen. Wenn ihr mich fragt, sollte man wirklich immer das Positive suchen, alleine aus dem Grund, als das einem dann hoffentlich keiner mehr sagt: “Versuch doch mal, das Ganze positiv zu sehen.” Bei einem AIDS-Test würde sich schließlich auch niemand eine solche Antwort wünschen. Wieso dann also in Beziehungen z.B zu Schuhen, die irgendwie belangloser sind?
Mein Tutor weist mich immer undezent darauf hin, dass ich eindeutig eine viel zu misandristische Schreibweise an den Tag lege. Ach – ist das so? Nun sagen wir dazu einfach… hier wieder ein exellentes Beispiel: Frauen sind doch dann im Grunde wie Autos in Katastrophenfilmen, wieso? Sie steuern immer auf den Abgrund zu. Und eigentlich sollte man den Rückwärtsgang einlegen, solange es noch möglich ist. Was bei Beziehungen noch irgendwie vorstellbar ist, ist bei Louboutin Schuhen überhaupt nicht denkbar (soll ich mir meine Zehen abschneiden?) Nunja… und laut meinem Tutor soll man diese Seite nun auch für Männer bedenken? Ähm… sie fahren mit Absicht in den Abgrund um einen Totalschaden zu verursachen? Nunja, wir schweifen vom Thema ab.
Worauf ich hinaus will ist, anstatt uns zu fragen: “Warum ist mir das passiert?” sollten wir vielleicht versuchen, die Antwort zu finden? Ich meine – versucht das denn jemand ernsthaft? Im Beispiel meiner Schuhe wäre eine Antwort, dass die Fußbrücke bei einer bestimmten länge einfach viel anfälliger zum brechen wird und es deswegen keine Heels in dieser Größenordnung gibt. Nehmen wir zwei Steien und packen eine ganz dünne Holzlatte darüber, der Abstand zwischen den Steinen sei… garkeiner, perfekt. Wenn der Abstand zwischen den Steinen größer wird und wir uns auf die Latte stellen, kann die Latte uns nicht mehr tragen. Sie bricht. Deswegen keine Schuhe, deswegen eine logische Schlussfolgerung mehr. Und ist das beim beispiel Beziehung so anders? Nun pauschal lässt sich das ja nicht sagen – und wenn wir uns dann wieder fragen: “Wo drückt in meiner Beziehung der Schuh” (Hahaha, Polyvalenz – wieso lacht denn keiner?) sollten wir uns fragen: “Welches Blasenpflaster hilft mit jetzt am meisten?”
Ebay – 3,2,1, lass mich gefälligst in Ruhe!
Willkommen im Jahre 2009 – willkommen bei Ebay. Ich mag es selbst kaum glauben, aber alle kosmischen Kräfte haben sich zusammengetan und mir erlaubt die Fähigkeit des ebayens abzunehmen. Und nun? Biete ich für einen Haufen sinnlosen Krempel, um den ich mir eigentlich weniger Sorgen machen sollte, als um meine eigentliche Studiumswahl. Und während ich eigentlich damit beschäftigt sein sollte, mir mein Abendessen zu machen (ich habe nämlich verdammten Hunger) bin ich damit beschäftigt, diese Person auszuschalten die mir permanent meine Kamera wegnehmen möchte.
Ich weiß nicht, ob ihr es wisst… wahrscheinlich nicht – Ihr habt eine Kamera, wenn nicht eine Spiegelreflex oder zumindest ein Handy – Punkt Komme Null ist jedoch – Ihr könnt fotografieren (was auch immer, wen auch immer…) und ich eben nicht… und nun zum kleinen oder feinen Unterschied bei Ebay:
E***** will diese Kamera; ICH BRAUCHE diese Kamera.
Schade, dass diese Message-Funktion zwischen Bietern abgeschafft wurde. Ich kann ja verstehen, dass man sich nicht beleidigen soll, da ich aber für 2 Kameras biete hätte ich E***** schon gerne mitgeteilt, dass er sich doch an der anderen Auktion beteiligen soll. Wahrscheinlich werde ich noch bis ins nächste Jahr bieten, bis ich diese Kamera besitze. Wie doch ein bekannter Mensch mal sagte: „Das Leben ist scheiße, und dann stirbst du.“ Und das war alles?
Ich hatte mich jahrelang gefragt, warum ich das Ebay Prinzip nie verstanden habe. Ganz einfach – wahrscheinlich war es einfach mal wieder mein innerer Selbstschutzmechanismus, der mich davor bewahren wollte, mitten in einen Krieg zu geraten – nichts anderes ist Ebay für mich – ausgenommen von der SOFORT KAUFEN Funktion… obwohl mich das immer an diese migrantischen Rosenverkäufer erinnert, wenn ihr wisst, was ich meine.
Ich habe immer noch Hunger und das verbessert die Lage… nicht wirklich. Oh man, irgendwie hätte ich mir denken können, dass es soweit kommt. Menschen sind doch wirklich komisch – und seit ich dieses (zwar gestellte, aber dennoch) Video von diesem Jungen gesehen habe, der bei Unreal Tournament ausflippt und seine Tastatur kurz und klein haut. Ich will mir ja gar nicht vorstellen, wie das wäre, wenn ich gegen solch jemanden biete. Ich sitze locker am PC und grüble nach, was ich mir zu essen mache, während diese Person einen Revolver zieht und mich am liebsten so kalt machen würde, wie das Gehäuse der Kamera im Idealfall. Gut, dass es Internet gibt.
Und noch ein Riesennachteil: Es gibt keine Alternativen – ich bin auf diesen „Kampf“ angewiesen, wenn ich etwas viel günstiger, und sei es halt im Gebrauchtzustand bekommen will. Wo sind diese altmodischen Auktionen mit einem Hämmerchen hin? Gibt es die überhaupt noch? Außerdem befürchte ich, dass das Angebot einer eben solchen Auktion weitaus geringer ist, als das, welches man bei Ebay einsehen kann. Und so wahr es ist: Das meiste bei Ebay ist eben nun mal nutzloser Krempel.
In fünf Tagen wissen wir wohl mehr,… wenn ich bis dahin nicht längst verhungert bin oder mich mich irgendwelchen Leuten zu Tode gestritten habe, und das nur, weil sie mich überboten haben. Das schreit förmlich nach einer Tasse Kaffee, findet Ihr nicht? Kennt Ihr solche Gelegenheiten ebenfalls? Ebay? Yes or no?
Im Begriff der Liebe!?

Merkwürdig. Als ich letzte Woche mal wieder Fernsehen schaute, erlebte ich so ein merkwürdiges Gefühl. Wir alle, oder zumindest die meisten von uns gucken fern, um sich von der Realität abzulenken. Gut, das würde ich gerne tun, wenn das nur nicht allzu abgedreht wäre. Was passiert ist? Was passiert ist? Als ich die Sendung “Doctor’s Diary” verfolgte, fühlte ich mich, als würde mir ein Spiegel vorgehalten. Mein Leben hat soviele erschreckende Parallelen zu dieser Sendung, dass man eigentlich denken müsste, ich lebe im Wunderland. Und hierbei stammt das Wort nicht von “wunderbar” sondern von… “sich wundern” … ?
Denn immer wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen, hat man sich geirrt. Diesmal geht es um eine sehr merkwürdige Problemstellung: Männer und Gefühle. Komischerweise ist das kein Paradoxon, sondern einfach nur so schwer zu erkennen, wie ein wildflatternder Schmetterling auf einem Handykamerafoto. Ich habe da ein sehr komisches Muster entdeckt, was ich auch schon von anderen Frauen kenne: Der Körpser sendet falsche Signale… oder werden die richtigen Signale nur falsch aufgenommen? Ich glaube ja fast schon sagen zu können, dass eigentlich beides stimmt.
Eine Schwangere Bekannte berichtete mir darüber, dass besonders in der Schwangerschaft, ihr Körper merkwürdigerweise Dinge sagt, die er nicht sagen sollte. Klar, wir wissen was gemeint ist, ein herrlicher Körperduft, Pheromone en masse, strahlende rosige Haut und größere Brüste. Die der Frau signalisieren: “Freu dich, du bekommst ein Baby, du bist fantastisch!” und den Männern sagen sie: “Ich sehe extra gut aus – ich bin paarungsbereit.” Der Grund warum schwangere Frauen sexier wirken, als babyfreie. Man stelle sich diese Situation mal bildlich vor und versetze sich hinein. Man hat Appetit auf saure Gurken mit Ketchup und definitv keine Lust auf Sex. Und dann sowas. Aber anscheinend zeigt unser Körper noch mehr Fehldeutungsmuster.
Bei mir persönlich, ist es immer der Fall, dass ich scheinbar dann eine unglaubliche attraktive Aura versprühe, wenn… ich auf die Toilette muss. Jeder, aber jeder kennt das… man hat sich die Ratschläge einer Ernährungsexpertin “Trinken Sie mindestens 3 Liter am Tag blablabla…” zu Ernst genommen und bekommt nunmal einen Tunnelblick (der Verkehrsregeln und den Knigge eiskalt ausknockt) um nur noch eines zu finden: Den Ort, an dem die Schlangen länger sind, als an den Karussels im HeidePark und an denen Frauen sich öfter schlagen, um dran zu kommen, als bei einem Meet&Greet mit KarlLagerfeld. Und natürlich immer genau dann, immer, kreuzt sich der Weg mit einem Wesen das XY-Chrosomsomen Virus hat, um mir zu berichten, dass ich heute besonders gut aussähe oder ob ich nicht was trinken wolle, wie ich denn heiße,was ich gerade täte und… also können sich alle noch daran erinnern, dass sich meine Blase in diesen Momenten anfühlt, wie der Sack, den Werner im ersten “Werner – Beinhart” mit Gas füllt? Danke… wie ich in diesen Momenten auf Komplimente reagiere, will man sich nicht vorstellen. Während sich in meinem Kopf also lauter Sonderzeichen zu einem Satz in meiner eigenen Sprache zusammenfügen scheinen eben diese Wesen immer begeisterter von mir zu werden. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich meinen Traum von einer Märchenhochzeit in einer Titankiste im Pazifik versenkt habe.
Eine andere Freundin hat ein ähnliches Problem. Sie versucht die Aufmerksamkeit eines Kerls zu bekommen und auf sich zu ziehen… sie findet seine Hobbies, Interessen, Lieblingsessen , -trinken und sogar -fussballmannschaft heraus, um dann herauszufinden, dass der Prinz, für den sie durch Dornenbüsche geklettert war, doch nur ein magersüchtiger, kettenrauchender, assozialer Mistkerl ist. Und genau in dem Moment, in dem kleinen, winzig kleinen Moment, in dem sie realisiert, wie scheiße er doch ist… mekr er,… ja genau dann merkt er ein Gefühl… nein, nicht in seiner Hose… sondern in dem Ding, dass er für Jahre als prima Tiefkühltruhe verwenden hätte können… in seinem Herzen verspührt er das Gefühl… dass sie die Richtige ist. Die, die sein Leben in phänomenale Hemisphären geleiten könnte. BTW: Sie sieht das Ganze nicht so. Und spätestens jetz wissen alle… sie hat ein Problem…
Wieso also sendet der menschliche Körper permanent falsche Signale? (Wie zum Beispiel mein Magen, der ständig schreit “Esssen!!!” – aber okay, das gehört jetzt nicht hierher) Wieso gibt es kein Adminpanel für den Körper, wie für Windows? Oder warum haben wie nicht so kleine süße Emoticons über dem Kopf wie die Sims, die dem gegenüber genau ausdrücken können, was eigentlich los ist!?
10 Jahre Pokemon

Esist kaum zu glauben: Als ich heute so durch’s Fernsehprogramm zappte, ahnte ich noch nicht, welche Erfahrung ich an diesem Tage machen sollte. Um mich also vom Morgen zu erholen, blieb ich einfach auf RTL2 stehen und bemerkte recht schnell, dass da ein Pokemon-Film lief. Pokemon Film? Im Fernsehen? Kann doch nicht sein? Teletext, und wie mir der Teletext sagte, feiert RTL diese Woche 10 jähriges Pokemon Jubiläum… zehn Jahre? Seit 10 Jahren spielen Kinder aller Welt Pokemon? 10 Jahre ist das her?
Und wieder einmal wird mir bewusst, wie schnell doch die Zeit vergeht…
Ich kann mich eigentlich noch genau daran erinnern, wie wir als kleine Kinder in der Grundschule damit begannen, uns mit Pokemon Karten zu duellieren. Jede Pause. Jeden Tag. Dann kamen die Gameboy Spiele. Jede Pause. Jeden Tag. Und mal ganz ehrlich: Pokemon habe ich es zu verdanken, dass ich mich mit deutscher Geografie auseinandergesetzt habe, weil ich unbedingt zum Pokemon Meisterduell nach München wollte, bis mir meine Mutter erklärte, dass das am Ende Deutschlands ist und mich erst das, weder Fernsehen, noch etliche Lehrer hatten mich vorher dazu animieren können, mal ‘ne Deutschlandkarte in die Hand zu nehmen.
100 Jahre und umgerechnet 400-500 Namen, die man alle inklusive Attacken, Stärken und Schwächen auswendig können muss, fange ich erst an, mir Gedanken zu machen, welch’ schöne Erlebnisse ich und meine Freunde mit Pokemon verknüpfen. Geht es euch da ähnlich?
Friss oder Stirb!
“Wir leben in einer Friss-oder-Stirb-Gesellschaft.” Wie oft genau ich diesen Satz mittlerweile gehört habe, kann ich nicht mehr hochrechnen, aber irgendwie scheint es die Weltanschauung von sehr vielen Leuten geworden zu sein. Friss oder Stirb? Irgendwie scheinen das dazu noch viele Leute zu Ernst zu sehen.
Wie eigentlich immer, wenn nicht gerade die griechische Mythologie beschworen wird, gibt es einen Abnehm-Trend. Okay und spätestens wenn es um meine Problemzonen geht, spalte ich offensichtlich die Gemüter. Ich kann mich über meinen Körper nun wirklich nicht beklagen – zumindest sagt mir das jeder, den ich frage… denn im Gegensatz zu irgendwie jedem, den ich kenne, fühlt sich meine Nahrungstonne fühlbar mehr wie Wackelpudding, als nach Hammelfleisch an. Wenn man nun in der Öffentlichkeit preisgibt, weniger essen zu wollen oder etwas an der Figur zu arbeiten, schreien die Geister der Dreifaltigkeit: “Bist du verrückt?” “Hör bloß nicht auf die Medien!” oder – super beliebt: “Wo willst du denn bitte abnehmen?”
Im Gegensatz zu diesen lipophilen Lippenbekenntnissen scheint aber trotzdem keiner aufhören zu wollen, sich den Mund über “Pummelchen”, pralle Vollweiber oder Cellulite-Träger zu zerreißen. Meine Frage: Steckt die Gesellschaft wieder mal im Gemüsemahler der Doppelmoral fest?
Beispiele? Eine Freundin mit einer Vorliebe für… eigentlich jedes Essen möchte gerne Abnehmen – und das ziemlich radikal – und wird von ihrem Umfeld, wie sollte es auch anders sein, komplett zerrissen. Ist es da nicht komisch, dass sie dann Beinamen wie “ach, du meinst das Pummelchen?” oder “die Dicke” bekommt? Irgendwie wirkt das doch schon sehr merkwürdig, wenn man darüber nachdenkt, oder?
Geben wir uns alle vielleicht etwas zu sehr der Doppelmoral hin? Von wem kann man denn dann noch eine neutrale Bewertung erfahren? Scheinbar hilft selbst das Internet nicht weiter,… unseriöse Seiten und User, die sich ganz einfach hinter einer Alias verstecken können, scheinen keine brauchbare Alternative…
Meint ihr, dass Menschen, die mit Gewicht und Figur ihr Geld verdienen, sprich Hausärzte im Ernährungsberatungssystem oder Fitness-Coaches im Fitnesstudio weiterhelfen können – und wenn ja, sind sie eine verlässliche Quelle einer objektiven Meinung?
Kennt ihr diese Situationen auch; wie steht ihr zu solchen Kommentaren?
Um auch die andere Seite der Medaille zu zeigen, gibt es durchaus ja auch Menschen, die sich ständig über ihr Gewicht beklagen, um Kommentare zu erhaschen und sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken. Traurigerweise kenne ich selbst auch genügend Beispiele für dieses Thema.
Wie du mir, so ich dir?
Doppelmoral
Es geht mal wieder um eine typische Alltagssituation. Einkaufen. Ich und zwei weitere Personen, die sich Klamotten ausgucken. Ich werde nach einer Meinung gefragt, gebe meine Stellung dazu ab und bekomme folgenden Kommentar zu hören: “Es wollen nicht alle Leute so scheiße aussehen, wie du!”. Harter Tobak? Scherz? Ich schätze, dass sich an solchen Kommentaren die Geister spalten. Mal angenommen die besagte Person ist nun nicht grundauf böse, will also nur Spass machen – müsste es sich dann nicht von selbst verstehen, dass diese Person es verkraften müsste, wenn sie ähnliche Sprüche um die Ohren bekommt? Um alles vorwegzunehmen: Nein. Denn wieviele Menschen ich auch zu dem Thema befrage, erhalte ich immer das gleiche Erfahrungsmuster: Leute können das, was sie austeilen, nicht einstecken – und wenn man sie darauf anspricht, werten sie ihre eigenen Gemeinheiten ab oder es kommt der Satz: “Du kannst einfach keine Kritik vertragen”.
Ist das wirklich so?
Nachdem mir dieses Muster ein paar Mal über den Weg gelaufen ist, wie eine Ziege, die sich in der Großstadt auf dem Blumenmarkt rumtreibt, beschloss ich, das Thema mal mit insgesamt 25 Personen zu besprechen und bei allen kam immer das selbe Muster auf. Scheinbar können alle keine Kritik vertragen, oder die Rechtfertigung der eigenen Gemeinheit läuft nach dem Prinzip der Selbsterhaltung ab, welches Alina bereits hier erklärte.
Wieso versuchen sich die Menschen dann nicht einfach am Riemen zu reißen und das, was andere offensichtlich stört, zu unterlassen – oder, wenn es zurück kommt, anzusprechen? Menschen wählen erfahrungsgemäß ja immer den kürzesten Weg des Umstands – und offensichtlich hat das des Öfteren einen Supergau auf der Missverständnisautobahn zur Folge.
Wie sicherlich jeder weiß, ist Kritik die Reflektion eines Gegenstandes, beispielsweise einer Handlung. Muss diese Kritik immer beleidigend oder herablassend sein? Ganz oft habe ich auch schon die Rechtfertigung “hmm… wieso? Ich bin doch nur/wenigstens ehrlich!”
Die Rache
“Rache ist eine Handlung, die den Ausgleich erlittenen Unrechts bewirken soll.” Und wenn die sinneigene Justuzia im Kopf ihre Waage so schräg stellt, wie Daniel Küblböck früher* Töne gesungen hat, ist ein Konterfei sondergleichen unabdingbar. Und es scheint, rein objektiv, Menschen als unglaubwürdig oder Fehl-am-Platze Rache zuspüren, aber ausgehend von der Ausgangslage ist dies scheinbar nicht verwerflich. Resultiert dadurch nicht ein unglaubliches Konfliktpotenzial? Der Nexus der Zickereien und Streitereien?
Vielleicht wäre es an dieser Stelle wieder einmal von Vorteil, sein eigenes Verhalten in Alltagssituationen zu überdenken, rational zu beurteilen und danach chlüsse zu ziehen. Kennt ihr diese Situationen?
* (jetzt nicht mehr, denn er hat sich eine repektable Karriere erarbeitet- und Gesangsstunden genommen)
Tut die Wahrheit denn so weh?
Das Chaos?
In meinem lieben Land, das bezeichnet Freunde, Famile und irgendwie alle anderen hängt mal wieder der Haussegen schief. Wie kommt’s? Offensichtlich ist der Großteil beleidigt. Hmpf – wie kommt sowas? Natürlich amcht der Ton bei Ansagen die Musik und natürlich kann man auch einen schlechten Tag haben, aber – scheinbar habe ich das nicht heraufbeschworen.
Rhetorische Fragen!?
Das Zündlein an der Waage waren in diesen Fällen: rhetorische Fragen. Frauen benutzen sie, um Komplimente zu erzwingen, Männer benutzen sie meist in unbekannten Situationen – aber was passiert mit Menschen, wenn sie eine unerwartete Antwort auf beispielsweise die Frage: “Seh’ ich darin dick aus?” bekommen? Offensichtlich wollen Menschen gerade dies nicht hören. “Seh’ ich besser aus, als die Schlampe dahinten?” oder “Mach ich mich gut darin?” sind wieder mal nur wenige Beispiele dafür.
Weniger erschreckend, als das Leute mit unerwarteten Reaktionen nicht umgehen können, finde ich aber gerade, etwas Unerwartetes zu sagen.
Ein Beispiel: Eine Freundin fragt “Sehe ich besser aus, alsdie Schlampe dahinten?” und diese Freundin nun gerade aussieht wie Amy Winehouse auf Crack,… wäre da “Natürlich siehst du 1000 mal besser aus”, aus reiner Solidarität besser als die ehrliche Meinung? Vielleicht – aber ehrlich wäre es nicht. Sollte man nun also lügen, vielleicht sogar zum Schaden der Freundin, anstatt ehrlich zu sein. (Wenn sie daraufhin nicht das Haarewaschen anfängt, sondern denkt, sie sehe hervorragend aus – wäre das nicht schlimmer, als die Wahrheit?)
Wieso stellen Menschen in unserer Gesellschaft denn dann rhetorische Fragen? Und wieso sind sie sich so sicher, genau dazu passende Antworten zu erhalten? Ist es nicht mehr viel mehr Verdrängung und Einsicht, die weh tut, als die Wahrheit an sich?
Rückblick auf die Schule…
Natürlich müssen Menschen in sich selbst immer bestärkt werden, damit sie Freude am Leben haben, aber sich in eine Nebenrealität zu quetschen und die Realität zu ignorieren,… hilft das, um sich selbst besser zu fühlen. Wie wir alle in der Schule schon gelernt haben, Kritik ertragen zu müssen, so müssen wir dies doch auch im richtigen Leben?
Wie ihr sicherlich merkt: Ein Irrkreis. Wieviel Kritik sind Menschen bereit zu ertragen bzw. wie ->viel<- kann man ihnen zumuten? Und wie können Menschen, unabhängig vom “Ton der Musik” lernen, mit dieser Kritik umzugehen? Kennt ihr diese Situationen und wie geht ihr damit um?
