Liebe und andere Disaster

Posted 7 months, 2 weeks ago at 18:33. 2 comments

Während sich die Welt immer weiter drehte, tat sich auch bei meinen Freundinnen viel:

Ashlee befand sich immernoch im Zwiespalt zwischen David und Max – es änderte sich nichts: Vom einen verascht, vom anderen nicht verstanden, während sie darüber nachdachte, wie sie ihre Probleme lösen konnte und Ansätze suchte, sich für einen zu entscheiden. Am Abend eines Geburtstags erledigte sich jedoch die Frage, wem sie sich selbst versprechen sollte, indem ihr der gute Dr. Wodka Gorbatschow einen alten Freund derhaft attraktiv anbot, dass sie schon nach kurzer Zeit ihre Zunge nicht in ihrem Mund, sondern in dem eines anderen wiederfand.

Während sich Ashlee immer sicherer wurde, dass der momentan einzig glückliche Status der, einer Single-Lady sei, verbrachte Kimi mehr und mehr Zeit damit, sich mit ihrer zerbrochenen Beziehung auseinander zu setzen. Und das zu all dem Stress den Kim während der Arbeitszeit und – eben auch – danach hat. Würde Kimi nicht die führenden Aufgaben in ihrer Agentur übernehmen, wären die Probleme vielleicht wesentlich kleiner, aber wie sie weiß: Wenn man es nicht selbst macht, wird es nict so, wie man’s will. Termindruck, Arbeitsdruck und – Beziehungsdruck. Kim war derzeit wahrlich nicht zu beneiden und auch die Tatsache, dass sie sich trotz massenweise Kuchen und Torte ihre wundervolle Figur nicht ruinierte, beruhigte sie keineswegs. Labels or Love? Was geht im Leben vor? Sollte man sich auf eine Grundbasis der Karriere konzentrieren oder alles auf die Liebe setzen? Doch Arbeit, oder Ausbildung in diesem Falle sind wie Diamanten: ewig, oder zumindest – solange, bis man sie verliert haltbar. Männer… nicht? Oder etwa doch?

Und so wie sich bei allen Mädels das Boot gewendet hatte, kam auch der Winterfluch bei Sarah an. Denn sie verstrickte sich in eine ‘Bad Romance’. Wider Willen. Kann so etwas gut gehen? Sarah ist definitiv die Karrierefrau der Runde – hart, unabhängig und durch nichts aus dem Konzept zu bringen.  Allerdings war auch hier wieder die Sache schwieriger als gedacht: Sarah spielte mit dem Gedanken eine Liebschaft anzufangen, bis Paul ihr jedoch klar machte, dass sie ihm mehr bedeutet als nur eine Gespielin. Sollte sie etwas mit ihm anfangen? Und welche Risiken hätte das für sie?

Ana hingegen störten all’ diese Probleme nicht und so lud sie all ihre Freundinnen – nach einem One Night Stand – zu sich zum frühstücken ein. Ana schien in ihrer Situation von allen Frauen am unberührtesten vom Unwetter des Lebens, oder war sie einfach innerlich so abgebrüht, dass es ihr nicht möglich war, eine ernstere Beziehung einzugehen?

Sex, wie… Schuhgeschäfte

Posted 8 months ago at 21:50. 1 comment

Was es mit der neuen Kategorie Novel auf sich hat, erfahrt ihr hier

Meine Freundin Ashlee ist verzweifelt: Nicht nur, dass ihr Teilzeitlover David mehr und mehr nach Sex verlangte, nein, auch ihr Verehrer Max kam wieder bei ihr an, um sie zu umgarnen. Max ist bisexuell und hatte schon so einigen von Ashlees Freunden den Kopf verdreht. Schon oft waren die beiden zusammen im Bett gelandet, doch eines war neu – der Ausspruch: „Ich möchte etwas Ernstes mit dir!“.

Während Ashlee damit beschäftigt war, nicht an Männer zu denken, erging es Kim anders: Sie musste ständig an Männer denken – und besonders an den Einen, der sie mehrmals betrogen hatte und eine Liebelei mit einer Anderen hatte und gleichzeitig mit Kim anbandelte und – beiden die große Liebe versprach – da stellt sich mir die Frage: Wie können Menschen so was aushalten, mit dem Wissen, dass es jemand Anderen gibt? In der Antike war die Polygamie in Beziehungen alltäglich. Ist so etwas in unserer heutigen Gesellschaft noch möglich? Ein Mann, mit mehreren Frauen?

Sarah hingegen verachtete diese Probleme. Sie ist beziehungslos, allerdings mit einer Vielzahl von Verehrern. Schule, Jobsuche, Alltagsprobleme – so langsam begann Sarah zu erkennen, dass eine Beziehung wohl doch nicht in ihr Schema einer perfekten Ambitionsfrau zu passen schien und so stellte sie sich die Frage: „Fange ich eine Affäre an?“ Oft haben wir es erlebt, dass unsere Freunde nicht binden wollen, ihrer Unabhängigkeit oder Privilegien wegen; doch sollte man die Männerschaft ganz von sich weisen, nur weil man die perfekte Beziehung noch nicht gefunden hatte?

Anas Antwort auf diese Frage: „Nein!“ Die Femme Fatale der Runde. Auch wenn sie manchmal eher scheu und schüchtern wirkte, hatte Ana immer ein kurzes Top unter ihren Blusen und es gibt kaum einen Mann, der ihrem teuflisch-verführerischen Blick noch nicht ausgesetzt war. Ana weiß was sie will – und – wie sie es bekommt. Die Liste ihrer Lover endlos; am offenen Arm lässt sie ihre Verehrer verhungern; und nimmt sich den Sex, den sie braucht – und Schuhe. Ja, die Schuhe waren ein Faible der gesamten Runde. Und so, wie man die Männergeschichten mit Schuhen vergleichen kann, ergibt sich folgendes Bild:

Ashlee steht stundenlang im Schuhgeschäft und fragt sich: gelbe Chucks oder weiße Sneaker? Genauso ist es bei den Männern: Sie kann sich einfach nicht entscheiden, meint aber, sich besser entscheiden zu können, wenn sie beide Schuhe immer mal wieder an- und auszieht. Und was in Schuhminuten stundenlanges Shoppen bedeutet, heißt in Männertagen monatelange Entscheidungsqual.
Kim bemerkt im Schuhgeschäft, dass der Schuh drückt, zu billig ist, er leicht kaputt gehen kann, aber dafür gerade im Sonderangebot ist und ihrer Lieblingsfarbe entspricht – also kauft sie ihn. Egal was andere sagen: Sie muss den Schuh haben – so scheint es auch bei ihrem Freund zu sein.
Sarah sucht den perfekten Schuh, und so lange sie diesen nicht gefunden hat, gibt sie auch kein Vermögen für Louboutin Schuhe aus. Es muss der passende, perfekte Schuh sein. Genauso scheint es in Liebesfragen um sie zu stehen – die Frage die sich bei ihr auftut, ist: Ist Sarah bereit für Kompromisse?
Ana – nimmt alle. Kreditkartenlimit gesprengt? Egal, die Schuhe sind schön und es lässt sich drin laufen? Pumps, Peeptoes, Sandalen oder Stiefel? Ana kauft sie,… so platzt auch Anas Schuhregal – und das kongruent zu ihrer Telefonnummernansammlung. Ist das Verhalten, welches Frauen für ihre Schuhe haben gleich mit dem, ihrer Männer?

Und wie sieht es bei Männern aus? Bei heterosexuellen Männern lässt sich kein Muster feststellen: Aber am Beispiel von Manuel, unserem schwulen Handwerker-Freund zeigt sich durchaus: Genauso viele Schuhe wie Liebhaber. Und man könnte sogar vermuten, dass er sich vor jedem Sexdate ein neues Paar zulegt – oder danach. Wie dem auch sei…es scheint sich ein Muster aus Schuhen und dem Verhältnis zu Verhältnissen zu zeigen. Ob das immer zutrifft?

Papow in 2010

Posted 8 months, 1 week ago at 20:45. 0 comments

Hallo, liebe Leser,…

ersteinmal wünsche ich allen von euch ein frohes Weihnachtsfest und einen festen Magen für all das Essen, welches man dieser Tage zu sich nimmt.

Es wird eine massive Veränderung auf Papow geben. Natürlich wird es weiterhin die Glossen zu verschiedenen Themen des Alltags geben, die aber neuerdings teilweise etwas anders entstehen!

Es wird einen neuen Bereich an Themen geben, den ich mit Papow abdecken werde und soviel kann gesagt sein: Es gibt vor allem mehr Schuhe, Großstadtrubel und… Sex! Für alle die sich nun fragen, was es damit auf sich hat, kann ich sagen: Geduldet euch… es wird neue Funktionen geben, ein neues Design und neue Themen. Wir sehen uns in 2010 in alter Frische.

XOXO YADE

Und ich sag dir: Ich sag dir nichts!

Posted 9 months, 3 weeks ago at 13:00. 3 comments

Frei. Urlaub. Wochenende. Shoppen? Aber sicher! Es wird geshoppt, geschaut, gebummelt – in der Drogerie, der Parfümerie, ja manchmal trifft es auch im Kaufhaus oder Kleidungsausstatter zu – und schließlich, aber nicht letzen Endes kommt an der Kasse die alles entscheidende Frage: “Darf ich Ihnen noch ein paar Proben mitgeben?” Freude pur? Man kann es ja gebrauchen? Aber ist das wirklich sooo einfach? Ein Trugschluss…

Es wird Leute geben, die meine Ansichten zu dem Thema schon kennen; andere wiederum nicht. Aber ist es nicht mal interessant, den zwischenmenschlichen Aspekt des Ganzen zu beleuchten? Schließlich ist die Welt – wie wir wissen- kein Ort an dem kleine Kirschflocken aus dem Stadtbrunnen regnen (nun gut, eine vergleichbare Substanz mag da manchmal rauskommen, aber das gehört jetzt nicht hierher) Wozu also diese unglaubliche Höflichkeitsfloskel? Nun, man mag sich wirklich drüber freuen, was man so bekommt, weil es meist das Richtige ist. Doch man ist mit Sicherheit nicht die erste Person die in dieser Situation „Das kann ich wirklich gut gebrauchen!“ gedacht hat. Stattdessen könnte einem die freundliche Kassiererin auch einfach mal in die Bauchkuhle boxen,… oder einem Terpentin ins Gesicht schütten. Hätte irgendwie das gleiche Ergebnis: Eine indirekte, nonverbale, Beleidigung.

Denn sehen wir es mal so: Wenn man eine Aufbaukur für strapaziertes Haar oder eine Anti-Aging Tube mit in die Tüte bekommt – wie war die Kassiererin darauf gekommen? Und der Satz „Darf ich Ihnen noch etwas mitgeben?“ hat nun wirklich dieselbe Bedeutung wie „Sie haben wirklich kaputte Haare / ein faltiges Gesicht – ich frag mich, wie sie noch ohne Schamesröte aus dem Haus gehen können – ich habe da etwas für Sie!“

Und dieses Muster lässt sich auf alle möglichen Situationen übertragen. Geschenke haben doch immer eine Aussage – und – seien wir mal froh, dass die meisten Parfümerien und Drogerien keine Intimwaschlotion vertreten. Das Gesicht einer Kundin, wenn sie eine Probe davon erhält: Das würde mich wirklich mal interessieren.

Dabei gibt es in der Regel drei Formen der nonverbalen Kommunikation: die Bewusste, die Unterbewusste und die Teilbewusste. Alle dienen dazu, entweder einen Schritt in der Fortpflanzung zu tragen (wie beispielsweise Optik, Geruch) auf die Stimmung und Persönlichkeit (Mimik, Gestik)

Vielleicht könnte damit aber auch der Versuch gestartet worden sein, mit dem man der Person ausdrücken wollte, dass sie etwas gegen dieses oder jenes unternehmen sollte, damit diese Person deswegen nicht einmal am Pranger steht, ohne diese darauf direkt anzusprechen.

Denn wie wir wissen: Menschen wünschen sich immer eine direkte Ausdrucksweise (was auch beispielsweise den Partner, also die Beziehung betrifft) können aber meist nie wirklich damit umgehen, weil die derartige Erfahrungen noch nicht gemacht haben. Aber darauf gehe ich dann wohl später ein.

Was denkt ihr? Beleidigung? Nette Geste oder habt ihr das selbst schon erlebt?

New Tech, Old School Tech, Back to GBA

Posted 10 months ago at 13:09. 2 comments

GBA, PSP, High Tech, New Tech

IPhone, Nintendo DS, PSP – wir leben in einer Welt des technologischen Fortschritts und der Kurzlebigkeit. Es ist irgendwie erschreckend, wenn man darüber nachdenkt: Man steuert sein Handy mit den Fingern, weist Pokémon durch Pusten den Weg durch die Welt und durch schütteln fährt das Auto im Videospiel in die richtige Richtung.

Ich muss zugeben, dass all das Neue natürlich seine Raffinessen bereithält, aber auch seine Nachteile. Natürlich ist es einfacher, ganz schnell per Bildschirm eine Rufnummer zu wählen oder durch Ordner zu blättern oder Bilder durchzusuchen, aber wenn man eine SMS liest und dabei den Bildschirm berührt ist die SMS weg – spätestens dort gehen die menschlichen Nerven an ihre Grenzen – und wenn nicht alle, dann zumindest die meinen.

Auch der Nintendo DS hat so seine Vorteile, aber ich merke bei mir selbst, wie ich wahrscheinlich alt werde. Irgendwie reizen mich die technologischen Fortschritte des neuen Handhelden so überhaupt nicht mehr, woran das genau liegt, kann ich nicht in Worte fassen, aber ich vermute, dass es an der Größe liegt und daran, dass man meist einen Stift braucht, um den Handhelden zu bedienen – für mich äußert unpraktisch.

Wenn man sich daran erinnert, wie man früher ganz einfach etwas in der Hand hatte, ohne große andere Aktionen mit den Händen ausführen zu müssen, ist es einfach zu dem Ergebnis zu bekommen, dass die Technologie vor ein paar Jahren noch „einfacher“ gestrickt war. Aber sind es die neuen Innovationen wirklich wert? Nehmen wir die PSP, welche, soweit ich weiß, ohne einen solchen Touchscreen auskommt. Selbst diese macht einen riesigen Umsatz, auch wenn ihre Funktionen auf die, eines „ursprünglichen“ Handhelden beschränkt sind, wenn wir hier mal nicht auf die Grafik und das Design eingehen.

Ich persönlich habe mich dazu entschlossen, wieder back to Old School zu gehen. Ich habe meinen alten, mit Swarowski Steinen verzierten Game Boy Advance wiedergefunden und ihn in den Nutzungszustand zurückversetzt und siehe da – das alte Spielgefühl scheint wieder da. Unumgänglich um neues spielen zu können: Neue Handhelden, jedoch bin ich nach wie vor der Meinung, dass ich die gesamten Funktionen der neuen weniger brauche, als es ,mir verständlich gemacht wird.

Ich sehe mich weniger damit überfordert, als dass ich die Funktionen einfach nur für unterwegs (wofür der Handheld ja ursprünglich gedacht war) umständlich, wenn nicht, überflüssig finde und mich, beispielsweise in einem Zug, nicht damit beschäftigen möchte, das Gleichgewicht des Handhelden zu balancieren, während ich gleichzeitig versuche, mein Bahnticket aus meiner irrsinnig großen Handtasche zu kramen.

Auch wenn man davon ausgehen muss, dass die neue Software unumstritten gut für die neuen Geräte sind, wie lassen sich die Geräte selbst bewerten? Wie denkt ihr über neue Funktionen wie Touchscreen und Stimmenerkennung? Habt ihr selbst die neuen Sachen und wenn ja, weshalb haben sie euch überzeugt?

Shakira “Did it again”

Posted 10 months ago at 18:13. 0 comments

Ich kann das doch alles “garnicht”!

Posted 10 months, 2 weeks ago at 19:59. 7 comments

Wir befinden uns in der Schule. Eigentlich ein Ort der Brüderlichkeit (Fratternité) und des Zusammenhalts. Nun gut, was sich für Misfits und People with Ambition schon seit Beginn der ersten Unterrichtsstunde schon erledigt hat, findet spätestens einige Tage vor Arbeiten und Klausuren ein Ende. Denn genau dann, ja, genau dann geht es wieder los: Das große Mitleid und Aufmerksamkeitsfischen.

Das, was Patrick Starfish und Spongebob Schwammkopf mit einem Kescher und einem Haufen Quallen betreiben, machen Mitschüler eben mit den Worten “Ich kann das alles nicht.” “Ich schreibe bestimmt ‘ne 6!”, die sie wie einen Kescher benutzen, um die Quallen in Form der Besänftigungen wie z.B. “Doch, du schaffst das, ich glaube an dich!” oder “Klar, das ist doch gar nicht schwer! Du kannst das doch!” einzufangen.

Und irgendwie habe ich jetzt erst erfahren, dass so was eigentlich allen schon seit der Grundschule gewaltig auf den Keks geht. Wieso? Weil es meist die Personen sind, die gute bis sehr gute Zensuren schreiben, die am meisten “fischen”.

Mag sein, dass man die außergewöhnlichen Leistungen der guten Schüler meist nicht richtig würdigt und sie außer Acht lässt und diese eben nur auch ihr Lob erhalten wollen, aber ein aufgesetztes und hochaffektiertes “Ohhh, das hätte ich ja nie erwartet – wieder eine 1+!”
Wieso machen sie das? Erstens wirkt das höchst arrogant und eingebildet und zweitens gibt man dadurch anderen Schülern das Gefühl, unzulänglich zu sein. Wie ich schon vor Jahrhunderten twitterte: “Die eigene Stärke wächst daran, bei anderen nicht die Schwächen zu suchen”.

Fassen wir noch mal zusammen: Eigentlich hassen es alle, aber alle machen es – Willkommen in einem weiteren Irrkreis der menschlichen Moral- und Ethikkonstellation. Und im Bezug auf die aktuelle Werbung von Sat.1 zur Bundesliga: Fratternité? Äh äh äh,…!

Wie denkt ihr über dieses Thema? Bestimmt kennt ihr es, findet ihr euch in meiner Beschreibung wieder, oder seid ihr genervt von alle dem?

Das ewige “Warum” ?

Posted 11 months ago at 21:56. 8 comments

Wir Menschen sind schon beneidenswerte Kreaturen. Wir haben Autos, Radio, MP3-Player, die Möglichkeit uns durch Elektroschocks SixPacks anzutrainieren (wenn man der Werbung glaubt) und was machen wir? – Fragen uns: “Warum…?”

Ob wir uns nun fragen: Warum bin ich mit dem Kerl gleich ins Bett gestiegen? Warum habe ich den Kerl geküsst, obwohl ich weiß, dass uns alle sehen können? Warum bin ich davon ausgegangen, dass der Kerl mich interessant findet?  Und was mich betrifft:  Warum entwirft Christian Louboutin keine Schuhe in Größe 42? Wir stellen uns die ganze Zeit fragen, deren Handlungslauf wir nicht beeinflussen können und die uns davon abhalten, eine Sache positiv zu sehen – oder, noch anstrengender (und das nicht nur für Gehirnzellen, sondern auch noch für Füße,  Augen und womöglich für die Telefonrechnung) Alternativen zu finden.

Wieso also stellen wir uns immer Fragen, die uns nicht weiterbringen, sondern die uns in einer kleinen Spieluhr mit der Melodie namens “Selbstmitleid” festhalten. Selbstmitleid scheint zwar gut, aber tausende von irgendwelchen kleinwichtigen Magazinen und psychologiestudierten Experten wollen uns dazu bringen, das Ganze anders zu sehen. Wenn ihr mich fragt, sollte man wirklich immer das Positive suchen, alleine aus dem Grund, als das einem dann hoffentlich keiner mehr sagt: “Versuch doch mal, das Ganze positiv zu sehen.” Bei einem AIDS-Test würde sich schließlich auch niemand eine solche Antwort wünschen. Wieso dann also in Beziehungen z.B zu Schuhen, die irgendwie belangloser sind?

Mein Tutor weist mich immer undezent darauf hin, dass ich eindeutig eine viel zu misandristische Schreibweise an den Tag lege. Ach – ist das so? Nun sagen wir dazu einfach… hier wieder ein exellentes Beispiel: Frauen sind doch dann im Grunde wie Autos in Katastrophenfilmen, wieso? Sie steuern immer auf den Abgrund zu. Und eigentlich sollte man den Rückwärtsgang einlegen,  solange es noch möglich ist. Was bei Beziehungen noch irgendwie vorstellbar ist, ist bei Louboutin Schuhen überhaupt nicht denkbar (soll ich mir meine Zehen abschneiden?) Nunja… und laut meinem Tutor soll man diese Seite nun auch für Männer bedenken? Ähm… sie fahren mit Absicht in den Abgrund um einen Totalschaden zu verursachen? Nunja, wir schweifen vom Thema ab.

Worauf ich hinaus will ist, anstatt uns zu fragen:  “Warum ist mir das passiert?” sollten wir vielleicht versuchen, die Antwort zu finden? Ich meine – versucht das denn jemand ernsthaft? Im Beispiel meiner Schuhe wäre eine Antwort, dass die Fußbrücke bei einer bestimmten länge einfach viel anfälliger zum brechen wird und es deswegen keine Heels in dieser Größenordnung gibt.  Nehmen wir zwei Steien und packen eine ganz dünne Holzlatte darüber, der Abstand zwischen den Steinen sei… garkeiner, perfekt. Wenn der Abstand zwischen den Steinen größer wird und wir uns auf die Latte stellen, kann die Latte uns nicht mehr tragen. Sie bricht. Deswegen keine Schuhe, deswegen eine logische Schlussfolgerung mehr. Und ist das beim beispiel Beziehung so anders? Nun pauschal lässt sich das ja nicht sagen – und wenn wir uns dann wieder fragen: “Wo drückt in meiner Beziehung der Schuh” (Hahaha, Polyvalenz – wieso lacht denn keiner?) sollten wir uns fragen: “Welches Blasenpflaster hilft mit jetzt am meisten?”

Britney Spears “3″

Posted 11 months, 1 week ago at 19:58. 3 comments

Lyrics beim weiterlesen ;)

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Ebay – 3,2,1, lass mich gefälligst in Ruhe!

Posted 11 months, 1 week ago at 19:01. 3 comments

Willkommen im Jahre 2009 – willkommen bei Ebay. Ich mag es selbst kaum glauben, aber alle kosmischen Kräfte haben sich zusammengetan und mir erlaubt die Fähigkeit des ebayens abzunehmen. Und nun? Biete ich für einen Haufen sinnlosen Krempel, um den ich mir eigentlich weniger Sorgen machen sollte, als um meine eigentliche Studiumswahl. Und während ich eigentlich damit beschäftigt sein sollte, mir mein Abendessen zu machen (ich habe nämlich verdammten Hunger) bin ich damit beschäftigt, diese Person auszuschalten die mir permanent meine Kamera wegnehmen möchte.

Ich weiß nicht, ob ihr es wisst… wahrscheinlich nicht – Ihr habt eine Kamera, wenn nicht eine Spiegelreflex oder zumindest ein Handy – Punkt Komme Null ist jedoch – Ihr könnt fotografieren (was auch immer, wen auch immer…) und ich eben nicht… und nun zum kleinen oder feinen Unterschied bei Ebay:

E***** will diese Kamera; ICH BRAUCHE diese Kamera.

Schade, dass diese Message-Funktion zwischen Bietern abgeschafft wurde. Ich kann ja verstehen, dass man sich nicht beleidigen soll, da ich aber für 2 Kameras biete hätte ich E***** schon gerne mitgeteilt, dass er sich doch an der anderen Auktion beteiligen soll. Wahrscheinlich werde ich noch bis ins nächste Jahr bieten, bis ich diese Kamera besitze. Wie doch ein bekannter Mensch mal sagte: „Das Leben ist scheiße, und dann stirbst du.“ Und das war alles?

Ich hatte mich jahrelang gefragt, warum ich das Ebay Prinzip nie verstanden habe. Ganz einfach – wahrscheinlich war es einfach mal wieder mein innerer Selbstschutzmechanismus, der mich davor bewahren wollte, mitten in einen Krieg zu geraten – nichts anderes ist Ebay für mich – ausgenommen von der SOFORT KAUFEN Funktion… obwohl mich das immer an diese migrantischen Rosenverkäufer erinnert, wenn ihr wisst, was ich meine.

Ich habe immer noch Hunger und das verbessert die Lage… nicht wirklich. Oh man, irgendwie hätte ich mir denken können, dass es soweit kommt. Menschen sind doch wirklich komisch – und seit ich dieses (zwar gestellte, aber dennoch) Video von diesem Jungen gesehen habe, der bei Unreal Tournament ausflippt und seine Tastatur kurz und klein haut. Ich will mir ja gar nicht vorstellen, wie das wäre, wenn ich gegen solch jemanden biete. Ich sitze locker am PC und grüble nach, was ich mir zu essen mache, während diese Person einen Revolver zieht und mich am liebsten so kalt machen würde, wie das Gehäuse der Kamera im Idealfall. Gut, dass es Internet gibt.

Und noch ein Riesennachteil: Es gibt keine Alternativen – ich bin auf diesen „Kampf“ angewiesen, wenn ich etwas viel günstiger, und sei es halt im Gebrauchtzustand bekommen will. Wo sind diese altmodischen Auktionen mit einem Hämmerchen hin? Gibt es die überhaupt noch? Außerdem befürchte ich, dass das Angebot einer eben solchen Auktion weitaus geringer ist, als das, welches man bei Ebay einsehen kann. Und so wahr es ist: Das meiste bei Ebay ist eben nun mal nutzloser Krempel.

In fünf Tagen wissen wir wohl mehr,… wenn ich bis dahin nicht längst verhungert bin oder mich mich irgendwelchen Leuten zu Tode gestritten habe, und das nur, weil sie mich überboten haben. Das schreit förmlich nach einer Tasse Kaffee, findet Ihr nicht? Kennt Ihr solche Gelegenheiten ebenfalls? Ebay? Yes or no?